Marion Weike zu den Aufgaben des Kreis-Gesundheitsamtes

Marion Weike, designierte Landratskandidatin der SPD, erläutert vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um das Krisenmanagement des Landrats in der Coronazeit wie sie das Gesundheitsamt aufstellt, wenn sie im September zur Landrätin gewählt wird:

 

„Die Corona-Pandemie zeigt die große Bedeutung des öffentlichen Gesundheitswesens für die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung.

Ein Gesundheitsamt zeichnet sich für mich dadurch aus, dass die engagierten Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter mit modernen Arbeitsmitteln und gut vernetzt ihre wichtigen gesetzlichen Aufgaben wahrnehmen können.

Gesundheit – und das möglichst bis ins hohe Alter. Dieser Wunsch rangiert in der  Bevölkerung ganz oben. Dieses Ziel kann tatsächlich erreicht werden, wenn es gelingt, Beeinträchtigungen der Gesundheit zu vermeiden. Durch eine gute Vernetzung mit Praktikern (z.B. Ärzte, Hebammen, Vertretern anderer Heilberufe, Krankenhäusern), Schulen, Familienzentren, der Fakultät für Gesundheitswissenschaften sowie der neuen medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld gelingt es, im Bereich der Aufklärung und Prävention neue Wege zu gehen und gute, wirkungsvolle Beratungsangebote auch dezentral für die Menschen in unserem Kreis zu schaffen.

Es ist eine große Herausforderung, zukünftig eine flächendeckende medizinische Versorgung sicherzustellen. Das Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh nimmt aktiv Aufgaben wahr, um Konzepte, zum Beispiel für medizinische Versorgungszentren, mit den Verantwortlichen zu erarbeiten und für die Umsetzung zu sorgen.

Im Falle von Pandemien kann das Gesundheitsamt jederzeit die daraus erwachsenen Aufgaben umfassend wahrnehmen. Dazu gibt es entsprechende Pläne, um auch geschultes Personal aus anderen Bereichen der Kreisverwaltung hinzuzuziehen und mit den örtlichen Ordnungsbehörden umfassend, effektiv und transparent zusammenzuarbeiten.“